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Ourense - Die Stadt des Goldes Die Römer tauften Ourense "La ciudad de oro" - die Stadt des Goldes. Wenn auch der nahe Fluß Miño das wertvolle Metall nicht einbringt, verdient die Stadt diesen ehrbaren Beinamen.
Ourense hat wie die anderen Städte Galiziens einen alten Stadtkern mit kleinen Gassen und antiken Häusern, runterherum Parks und ruhige Straßen.
Am Rande von Ourense findet man die romanische Brücke Milenio, erbaut unter der Herrschaft von Trajano. Von den Aussichtspunkten der Brücke kann man die zahlreichen Panorama genießen, die der Fluß Miño bietet.
Eine Besonderheit sind die sich in der Altstadt befindenden Therme Las Burgas, deren Wasser sich bis zu 70 Grad erhitzen kann.
Im 5. und 6. Jhr. erlebte Ourense als Hauptstadt des Königreiches der Sueben (Schwaben, die nach Galicien kamen) eine Blütezeit und man erbaute die erste Kathedrale. Durch jahrelange Angriffe der Mauren sowie Normannen konnte die Stadt aufgrund immenser Zerstörungen über Jahrhunderte nicht bewohnt werden.
1071 wurde sie unter Sancho II. wiederaufgebaut und erreichte als Bischofssitz an geistlicher Bedeutung.
Durch seine strategisch günstige Lage und seine zahlreiche jüdische Bevölkerung erzielte Ourense im 13. Jhr. den Status der wichtigsten Handelstadt Galiziens.
Auch heute ist Ourense eine Stadt mit Ausicht auf steigender Handelsbedeutung. |