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Die Lage vom Castro de Santa Tegra könnte strategisch nicht günstiger sein: im galizischen Südwesten, auf einem Berg am Fluß Miño, angrenzend an die spanisch-portugiesische Grenze. Ein steiler Abhang gibt dem Castro eine günstige Verteidigungsstellung, die durch eine zusätzliche Mauer unterstützt wird, die noch heute in Teilen vorzufinden ist. So war der Schutz der Einwohnern gesichert.
Seine Ursprünge liegen in der Epoche des Herrschers Augusto um das I. Jhr. v. Chr. Es war zweifellos eine galaicisch-romanische Bevölkerung.
Die Distribution dieses Castros ist aufgeteilt wie in Wohnviertel, strukturiert durch schmale Straßen und Plätze. Man kann dort heute die ein oder andere rekonstruierte Behausung besichtigen, die einen runden Grundriß hat, im inneren befinden sich teilweise typische Elemente und archelogische Überreste wie z.B. auch ein Steinofen. Das Castro wurde in der Ära von Julio-Claudia, am Ende des 68. Jhr. n. Chr. verlassen, es war also auch ein römisches Castro. Mit den zustätzlich gefundenen Objekten gründete man ein archelogisches Museum neben dem Castro: Spangen, Münzen, Schnitzereien und Werkzeuge präsentieren sich in voller Pracht. |